Küchenbrand macht Haus unbewohnbar

08.01.2026, 17:32 Uhr, geschrieben von Thomas Weege in Einsätze » Einsätze 2026 »

Ein Wohnhaus in der Sielstraße in Norden ist am Donnerstag durch einen Brand vorübergehend unbewohnbar geworden. Das Feuer war gegen 17.30 Uhr in der Küche ausgebrochen. Die in dem Gebäude lebende Wohngemeinschaft bemerkte den Brand und brachte sich in Sicherheit. Nachbarn hörten piepende Rauchmelder und sahen Rauch aus dem Haus dringen, worauf sie den Notruf wählten und von einem möglichen Dachstuhlbrand berichteten. Die Freiwillige Feuerwehr Norden, der Rettungsdienst, das Deutsche Rote Kreuz sowie die Polizei rückten daraufhin mit einem starken Aufgebot aus.

Bei Ankunft der Norder Feuerwehr standen alle Bewohner auf der Straße. Im hinteren Gebäudebereich konnten die Einsatzkräfte offene Flammendurch ein offenes Fenster im Erdgeschoss sehen. Glücklicherweise hatten die Bewohner die Tür zum Flur verschlossen, so dass nur wenig Rauch in das restliche Haus gelang. Die Feuerwehr wählte daher auch das offene Fenster als Angriffsweg in die brennende Küche. Die Küchenzeile samt Kühlschrank stand in Flammen. Atemschutzgeräteträger löschten das Feuer mi. Durch die umsichtige Brandbekämpfung und eine intensive Belüftung durch die Haustür wurde eine Ausbreitung von Feuer und Rauch auf andere Räume verhindert. Dennoch verursachte der Brand Schäden an der Elektroinstallation, weshalb die Norder Stadtwerke das Gebäude stromlos machen mussten.

Der Nahbereich des Einsatzortes in der Sackgasse war wetterbedingt von einer dicken Schnee- und Eisschicht überzogen. Die Feuerwehr musste daher für ihren sicheren Einsatz mit Schaufeln und Streusalz die Rutschgefahr beseitigen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Kreisvolkshochschule organsierte noch am Abend eine Ersatzunterkunft für die Bewohner. Verletzt wurde von ihnen niemand.

Fotos: Thomas Kettler und Thomas Weege