Feuer in einem Mehrparteienhaus

22.03.2026, 19:27 Uhr, geschrieben von Thomas Weege in Einsätze » Einsätze 2026 »

In Norden ist es am Sonntagabend in einem Mehrparteienhaus in der Kirchstraße zu einem Kellerbrand gekommen. Gegen 19.30 Uhr wurde von Anwohnern per Notruf Rauch gemeldet, der aus einem Kellerfenster drang. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Norden konnte dies vor Ort bestätigen. Der Rauch breitete sich zudem im Keller und im Treppenhaus aus. Als erstes verschloss die Feuerwehr den Keller mit einem Rauchvorhang und begann das Treppenhaus mit einem Hochleistungslüfter zu entrauchen. Schnell war der Fluchtweg damit für die über 20 Hausbewohner wieder hergestellt. Feuerwehr und Polizei begannen dann sofort alle 15 Wohneinheiten zu evakuieren. Mit Hilfe der Einsatzkräfte wurden 15 Hausbewohner, darunter auch mehrere Kinder in Sicherheit gebracht. Sechs Bewohner flüchteten eigenständig.

Nachdem alle Hausbewohner in die Obhut von Rettungsdienst und Deutschen Roten Kreuz (DRK) übergeben wurden, begann die Feuerwehr mit der Brandbekämpfung. Atemschutzgeräteträger lokalisierten einen ausgedehnten Brand mithilfe einer Wärmebildkamera im Bereich eines Abstellraums. Die Evakuierten warteten geduldig und folgten den Anweisungen der Einsatzkräfte. Das DRK baute für sie ein Zelt auf und reichte Getränke. Ein Bewohner eines Nachbarhauses am Rande des Gefahrenbereichs hatte jedoch seine eigene Sicht auf die Dinge Er beobachtete den Einsatz von seinem Balkon und rauchte dabei eine Zigarette. Auf Ansprache durch die Einsatzkräfte reagierte er mit verbaler Gegenwehr. An seinem ignoranten Verhalten störten sich nicht nur die Einsatzkräfte, sondern auch seine Frau. Diese regelte die Angelegenheit dann auf ihre Weise, worauf der Mann in seiner Wohnung verschwand.

Nach eineinhalb Stunden konnte die Feuerwehr dann „Feuer aus“ melden und die Einsatzstelle zurückbauen. Nach Abschluss der Aufräum- und Belüftungsarbeiten konnten alle Bewohner zurück in ihre Wohnungen. Die Polizei an den Brandbereich beschlagnahmt. Verletzt wurde niemand.