Gleich zwei leere Batterien in Rauchmeldern
Rauchmelder können Leben retten. Damit die Geräte richtig funktionieren, muss deren Batterie jedoch geladen sein. Entladene Batterien sorgen häufig für Fehlalarme. Eigentlich soll ein einzelner, jedoch wiederkehrender Piepton die Bewohner auf den notwendigen Batteriewechsel hinweisen. Bei manchen Geräten führt ein niedriger Batteriestand jedoch zu einem Feueralarm in voller Lautstärke. Nicht selten hat dies einen unnötigen Einsatz der Feuerwehr zur Folge.
In der Nacht zu Sonntag kam es in Norden genau zu so einem Fall. Gegen 4.40 Uhr hörte ein Bewohner eines Mehrparteienhauses einen Rauchmelder in einer Nachbarwohnung piepen. Der Mann wählte den Notruf, worauf die Freiwillige Feuerwehr Norden in die Rheinstraße ausrückte. Die Einsatzkräfte konnten von außen zunächst nur den klassischen Hinweiston für eine leere Batterie hören. Im Gebäude hörten sie dann ein klägliches Piepen, was dem eines Alarmtons ähnelte. Nachdem die Feuerwehr sturmklingelte, lautstarke an der Wohnungstür klopfte und mit ihren Rufen nahezu alle Bewohner in dem Haus geweckt hatten, wachte auch die Bewohnerin der betroffenen Wohnung aus und öffnete den Feuerwehrleuten. Die Feuerwehrleute deaktivierten den ausgelösten Rauchmelder. Die Frau wies die Feuerwehrleute dann auf einen weiteren Rauchmelder in ihrer Wohnung, bei dem ebenfalls die Batterie leer war. Auch diesen Rauchmelder nahmen die Helfer von der Decke. Den Batteriewechsel muss die Frau jedoch eigenverantwortlich organisieren. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach wenigen Minuten beendet.
Es wird empfohlen, Rauchmeldern mit herausnehmbarer Batterie, einmal jährlich eine neue Batterie zu spendieren.


