Schuppenbrand in der Innenstadt
Im Zentrum von Norden hat am Dienstagvormittag ein Gartenhaus gebrannt. Gegen 9 Uhr ging der erste Notruf aus der Bleicherslohne bei der Leitstelle Ostfriesland ein. Ein zirka drei mal drei Meter großer Holzschuppen stand dort in Vollbrand. Die Flammen bedrohten ein nahestehendes Einfamilienhaus. Bei Ankunft der Freiwilligen Feuerwehr Norden waren bereits die Scheiben von einem daran angebauten Wintergarten durch die Hitze geplatzt.
Ein Atemschutztrupp konnte die Flammen schnell unter Kontrolle bringen und den Brand löschen. Die Gefahr für das Wohnhaus war damit gebannt. Für die Einsatzkräfte wuchs die Gefahr jedoch durch Glatteis. Löschwasser gefror bei Minus 5 Grad blitzschnell und sorgte für Rutschgefahr. Die Feuerwehrleute streuten die Einsatzstelle daher mit Streusalz ab.
Ein Hydrant war ebenfalls eingefroren. Hier half eine Nachbarin mit heißem Wasser aus einem Wasserkocher beim Auftauen. Nach rund einer Stunde war der Feuerwehreinsatz beendet. Von dem Schuppen blieben nur verkohlte Reste übrig. An dem Wintergarten entstand erheblicher Schaden. Die Polizei nahm die Ermittlungen zur Brandursache auf. Für Rettungsdienst und Deutsches Rotes Kreuz blieb es bei ihrer Bereitstellung.










