Schon in den Gründungsjahren der Feuerwehren in Deutschland war klar, dass jedes Feuerwehrmitglied körperlich und geistig fit sein musste. Deshalb entstanden viele der ersten Feuerwehren aus Turnvereinen. Fitness ist einer der wichtigsten Faktoren für einen erfolgreichen Einsatz und unerlässlich für die Sicherheit der eingesetzten Kräfte. Besonders das Tragen von schwerem Atemschutzgerät lässt den Träger schnell an seine Belastungsgrenze gelangen. Findet der Einsatz zudem unter lebensfeindlicher Umgebung (Sauerstoffmangel, Atemgifte) statt und/oder muss ein Chemikalienschutzanzug (CSA) o.ä. getragen werden, so lässt sich die aufgebrachte körperliche Leistung nach kurzer Zeit schon in etwa mit der eines Triathleten vergleichen.

Dies mag zunächst lächerlich und unglaubwürdig klingen, entspricht aber unter Berücksichtigung sämtlicher Aspekte den Tatsachen.

Des Weiteren wird nicht nur die körperliche Fitness beim Sport gestärkt. Auch werden die Kontakte untereinander weiter ausgebaut und das gegenseitige Vertrauen verbessert. Insbesondere Letzteres ist im Einsatz von enormer Wichtigkeit.